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— oder das Kind untergehen laſſen, wie ſo Viele untergegangen ſind?
Er ſchwankte hin und her; entſchloß ſich bald zu dem Einen, bald zu dem Andern— da kam ihm plötzlich der Gedanke wie? wenn auch das Comö⸗ die geweſen wäre, um Dich zu fangen?— Bei dem „auch das“ dachte er unwillkürlich an Haubenhubers, und ſeine Stimmung ward immer wilder und finſterer.
Er ging gerade an der„Michelſchen Weinhand⸗ lung“ vprüber, eines der wenigen Hüäuſer, in welchem man in München guten Wein bekommt.„Ja“— dachte er in ſeiner Aufregung—„Wein! Wein! um dieſe verfluchte Stimmung, die mir die ganze Welt zum Eckel macht, hinabzuſpülen.“
Er ging hinein— das freundliche„Babett⸗ chen“ reichte ihm den beſtellten Champagner. Wie er aber ein Glas nach dem andern raſch hinabſtürzte, änderte ſich ſeine Stimmung. Im Anfang entſchloß er ſich, der Rabenmutter ihren Frevel mit glühenden Farben vorzuhalten; dann lachte er wieder über die⸗ ſen Entſchluß, die Welt ſank im Champagnerdunſte tief unter ihn; es kam ihm Alles darauf jammer⸗
voll und erbärmlich vor. Ironie bemächtigte ſich


