Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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mann hätte ihr zu Füßen fallen können; denn mußte er auch geſtehen, daß Clariſſe eine viel zartere höhere Schönheit und hundertmal weiblicher, verſchämter und geiſtreicher war; ſo vermochte er doch durchaus dem Sinnentaumel nicht zu widerſtehen, zu welchem ihn dieſe üppige Venus hinriß.

Der Stern ſeiner Liebe zu der Fernen erblich mehr und mehr, und es regte ſich in der That der Gedanke in ſeiner Bruſt: Veronika heimzuführen.

Mutter und Tochter unterließen natürlich nicht, das Feuer zu ſchüren, und Jedermann weiß, was es heißen will, mit einem ſo geliebten Gegenſtande vis-à-vis in einem Wagen längere Zeit zu fahren, wenn Auge in Auge wurzelt und Kniee und Füße ſich berühren.

Zacharias war im Himmel. Was Schrannenplatz, Obelisk, Baſilika, Ludwigsſtraße, Reichsarchiv und Bibliothek, Blindeninſtitut und Odeon— ſie waren für ihn nur in ſo fern vorhanden, als Veronika ſie ihm zeigte, und erſt die Allerheiligenkirche, Glypto⸗ thek und Pinakothek rüttelten ihn durch ihre impo⸗ ſante Pracht, ihren Reichthum und ihre Fülle an

Schönheiten und herrlichen Werken aus ſeinem Tau⸗