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dem Idealismus, der oft ganze Völker erfaßt und zu einem ſolchen transſcendentalen Schwindel erhebt, aus dem ſie nur die ruhige, ſpekulative Vernunft wieder erretten kann;— hier galt Alles nur dem fröhlichen Genuſſe des Augenblicks,— Niemand dachte der Kämpfe der Zeit und der gewichtigen Fragen, deren Löſungen noch im Schvoße einer dunklen Zukunft ruhen,— hier dachte man nur an den harmloſen Genuß des Lebens und feierte das glückliche Daſein mit den braunen Fluten eines ganz vorzüglichen Biers.
„Was ſchoffen's?“ riefen die flinken Kellnerinnen den neu Ankommenden zu und frugen gleich weiter? „Schoffen's a Bier un e Brod a? oder wollen's Raadi(Rettig) oder en Kolbsbrotn?“ Denn der Münchener iſt einfach. Bier iſt die Seele aller Bayern, mit Bier werden die Kinder groß gezogen und Bier iſt der letzte Labetrank, mit dem ein ächter Bayer abſegelt. Die meiſten Münchener Familien eſſen im Sommer nicht zu Hauſe zu Nacht; ſon⸗
dern gehen mit Kinder und Kegel auf einen Bier⸗
keller und trinken hier ihr Bier und eſſen ihre Raadi dazu. Billiger könnten ſie freilich nicht leben, und


