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ſo genießen ſie noch der freien Luft und eines wahr⸗ haft bezaubernden geſellſchaftlichen Vergnügens.
Auch Zacharias war ganz entzückt. Das wirrte und ſchwirrte, klang und ſang, ſcherzte und herzte um ihn herum, daß er in einem Zauberreiche zu ſein ſchien.
Mitten durch dies Tönen, ſchallten auch oft die Geſünge tüchtiger Geſangvereine, die ſich meiſtens um die Maſtbäume mit Fahnen, die ihre Abzeichen wa⸗ ren, gruppirten. Denn auch hier machte ſich dieſe charakteriſtiſche Erſcheinung unſeres Jahrhunderts gel⸗ tend, die vor allen in Süddeutſchland, der Wiege des Geſanges, ſo herrliche Blüthen treibt und von welchen Berthold Auerbach ſo hübſch ſagt: Der lange Friede hat keiner Kunſt ſo weite Kreiſe eröffnet, als der Muſik, und ich glaube nicht zu weit zu gehen, wenn ich die Verbreitung der Geſangvereine als ei⸗ nen culturhiſtoriſchen Moment bezeichne, da hierdurch die reichen Blüthen deutſcher Geſangesdichtung auf⸗ hören, ein Monopol Einzelner zu ſein.
Und ſo iſt es auch. Das lebendige Wort des Dichters wird erlöst aus ſeiner papierenen Hülle, und in freien, tauſendſtimmig ſich faſſenden Tönen


