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welche bei Nacht und unter Feuerwerk erſtürmt wer⸗ den ſollte, und über ihre Wälle und Baſtionen rag⸗ ten ſchon jetzt, ehrfurchtgebietend, die Mündungen der Kanonen. Zwei Muſikchöre ſpielten ununterbro⸗ chen rauſchende Melodieen, und durch dies Alles hin und her wogte eine ungeheuere Volksmenge. Alle Tiſche waren beſetzt, ja man lagerte auf dem Raſen, oder faßte Fuß, wo man eben ſonſt konnte.
Was aber dem jungen Frankfurter am Auffal⸗ lendſten vorkam, war die allgemeine Heiterkeit und die gemüthliche Vermiſchung aller Stände. Generul und Corporal ſaßen mit ihren Familien dicht neben einander. Hier der reiche Kaufmann, da der Künſt⸗ ler; hier Damen mit Federhüten und Schleiern und an demſelben Tiſche die allerliebſten Riegelhäubchen. Kurz, Vornehm und Gering, Reich und Arm, Militär und Civil, Jung und Alt, Einheimiſche und Fremde — Alle ſchmolzen ſich zuſammen, wie zu einer großen Familie. Man hätte glauben mögen, der unbezwing⸗ liche Aſſociationstrieb unſerer Zeit vereinige alle dieſe Menſchen zu einem gleichen Streben; aber hier war nicht von ſogenannten induſtriellen Vereinen, auch nicht von Politik die Rede; hier huldigte man nicht


