Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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ja ſelbſt der Hof ließ ſich ſehen, und Hartmann freute ſich über den König, der ſeine geliebten Unterthanen ſo ganz außerordentlich freundlich grüßte.

Viel ſah er eigentlich nicht, da er nur für Ve⸗ ronika Augen und Ohren hatte, an deren Seite er ging. Es war ihm daher wohl, als die rauſchende Muſik zu Ende und man ſich behaglich nach dem Prater begab, der auf einer Inſel der Iſar gelegen, ein Lieblingsort der Münchener iſt.

Hier in dem weiten, hübſch angelegten Garten, zeigte ſich ihm zum erſtenmale das Münchener Volks⸗ leben von ſeiner charakteriſtiſchen Seite.

Der Raum ſelbſt war trefflich gewählt: denn beſchattet von uralten, hochſtämmigen Bäumen, wehte ihm die Iſar, die ihn rauſchend empfing, immerwäh⸗ rend Kühlung und Erquickung zu. Hier waren Gar⸗ tenhäuschen angebracht, dort erhob ſich eine Eremitage, hier drehte ſich ein Carouſell und jenſeits donnerte ein mächtiger Waſſerfall. Ueber die Wipfel der Bäume hinaus wehten ungeheuere Fahnen, die an aufgepflanz⸗ ten himmelhohen Maſtbäumen befeſtigt waren; auf einer kleinen, nahegelegenen Inſel erhob ſich die, von gemalten Brettern künſtlich aufgeführte Feſtung Belgrad,

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