Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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reichſten Familie Münchens— er— der einzige Sohn des reichen Hartmann?— und an Rüböl— ſchmieriges, ſchmutziges, gemeines Rüböl zu denken? — Nein! nein! das ging wahrhaftig nicht. Und dann der Mittag am chineſiſchen Thurme und der Abend im Prater?!

Aber warum denn all die Worte?— er hatte ja die Geſchäfte ſammt dem Concurrenten längſt ver⸗ geſſen, und ſelbſt als ihm ſein Gewiſſen den Namen „Clariſſe“ mahnend und ſtrafend zurief, wußte er mit ihm fertig zu werden. Clariſſe war arm, und er hätte ſeine guten Eltern nur gekränkt, wenn er dieſe zum Weibe begehrt haben würde; während er gewiß war, ihnen in der reichen Veronika eine liebe Schwie⸗ gertochter zuzuführen. Und iſt es nicht lobenswerth⸗ ein guter Sohn zu ſein?

Ein wunderhübſcher, ſchattiger Weg führte nach dem„chineſiſchen Thurme,“ einem alten, hölzernen Gebäude im engliſchen Garten, welches nach dem Porzellanthurm zu Nankin erbaut iſt. Wie Mittwochs im Hofgarten, ſo findet hier Sonnabends die Militär⸗ muſik ſtatt. Zacharias fand die Verſammlung glän⸗ zend und von ſchönen und reichen Equipagen beſucht;