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„Fräulein Veronika iſt doch nicht etwa ſchon ver⸗ ſprochen?!“ platzte, von der mütterlichen Rührung ergriffen und von den eigenen Gefühlen überſtürmt, Zacharias heraus.
„Nein!“ ſagte mit einem ſüßen Lächeln, welches ihr der verrätheriſche Ausruf des jungen Mannes ausgepreßt, die Mutter; und die Sängerin, welche des Gaſtes ſtürmiſche Frage auch gehört, blieb vor Entzücken in einem ungeheuren Laufe ſtecken.
Gleich darauf entfernte ſich auch die Mutter unter einem Vorwande und Zacharias befand ſich mit der Brünette allein. Er konnte nicht ermangeln, ihr ei⸗ nige Komplimente zu machen, und kam nach und nach ſo in das Feuer, daß er Veronikas hübſche Hand nahm und ſie leidenſchaftlich küßte. In demſelben Momente trat die Mutter wieder ein. Zacharias fuhr entſetzt zurück; aber Madame Haubenhuber lächelte nur und hob drohend den Finger— was ſo viel hieß, als: ſei nur nicht blöde, ſie iſt doch nun Dein.
Beim Mittageſſen waltete der Zufall in Geſtalt der alten Haubenhuberin ſo günſtig für Zacharias, daß er neben Veronika kam. Sie hatte vor dem
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