Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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daß Nanchen trotz der Fanny Elsler tanzte, und Regina über van Dyck und Rembrands Werke ſprach, Creszens einem fingirten Bettler reiche Almo⸗ ſen gab und Genovefa, den Schlüſſelbund an der

Seite alle zwei Minuten bald in die Küche, bald in

die Speiſekammer lief? es war umſonſt, die Wür⸗ fel lagen und Veronika war die Siegerin.

Madame Haubenhuber hatte, wie ein guter Ge⸗ neral, der eine Schlacht lenkt, überall die Augen. Kaum hatte ſie mit weiblichem Scharfſinn bemerkt, daß Ve⸗ ronika Breſche geſchoſſen, als für die vier Uebrigen zum Rückzug geblaſen wurde. Zacharias mußte zum Mittageſſen bleiben, Veronika noch einmal ſingen und unterdeſſen ſchüttete die glückliche Mutter, neben dem Gaſt auf dem Sopha ſitzend, gegen dieſen ihr Herz aus. Ach! unter allen ihren Töchtern war Vero⸗ nika die Allerbeſte, ein wahrer Engel an Herz und Gemüth, ſo gut und ſanft, ſo liebevoll, ſo hingebend warm, ſo ſparſam und haushälteriſch. Mutter Haubenhuber traten, zum Beweis der Wahrheit, die Thränen in die Augen, als ſie nur entfernt da⸗ ran dachte, daß ſie einmal dieſen Liebling durch eine

Heirath verlieren könnte.