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Zacharias war in Verlegenheit über die vielen Reize und Tugenden, die ihn umgaben; und alle die Blicke, die ihn— hier ſchmachtend, da feurig, hier neckiſch und dort nur verſchämt trafen. Er erröthete über und über; aber es kam daher, weil ihm der Gedanke gekommen: wenn er der türkiſche Sultan wäre, nehme er ſie alle Fünfe.
Es wäre dieß am Ende auch Vater und Mutter am liebſten und den Töchtern einerlei geweſen; aber unſere Geſetze ſind nun einmal in dieſer Beziehung ſchlecht, wir müſſen uns mit Einem Weibe begnügen — und doch hat an der Einen Mancher ſchon zu viel!
Madame Haubenhuber riß dießmal Zacharias aus der Verlegenheit, indem ſie Veronika veranlaßte, zu ſingen, und wirklich das Brünettchen ſang die Cava⸗ tine aus Robert dem Teufel:„Robert, Nobert, mein Geliebter!“ ausgezeichnet. Sie ſchmetterte Flammen mit ihrem:„Gnade! Gnade!“ in Hart⸗ manns Herz, und die Augen des jungen Frankfur⸗ ters liefen mit Entzücken über die ſchönen Formen des Mädchens, und das, durch das Singen hervor⸗ gerufene mächtige Wogen des vollen Buſens entzün⸗ dete nun gar ſeine Phantaſie. Was half es nun,


