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in Frieden trinken zu tönnen?— Siehe— da kam eine Taube und brachte ein Oelblatt— das heißt: der Brieſträger mit einem Brief, in welchem der reiche Herr Hartmann in Frankfurt dem Freunde die Ankunft ſeines Sohnes meldete.
„Iſt er noch ledig!“ ſchrien die Mutter und die fünf Heirathsaſpirantinnen wie aus einem Munde.
„Gott ſei Dank, ja!“ entgegnete der Vater— „und es wäre eine ewige Schande für Eure Mutter, für mich und Euch, wenn er ſo wieder aus unſerem Hauſe ging.“
„Mache Dich nicht mauſig“— ſagte die Alte, trat vor den Spiegel und zupfte die Haube zurecht— „meine Töchter hätten längſt Männer genug, wenn ſie nur gewollt hätten.“
„Ja wohl!“ riefen die Fünfe ſchnippiſch und lie⸗ fen davon, Toilette zu machen, indem Jede betete „Andreas heil'ger Schutzpatron
Ach gib mir endlich den!“
Zacharias ahnte unterdeſſen nicht im Entfernte⸗ ſten, welches Glück ihm entgegenblühte, er nahm ganz ruhig ſeinen Empfehlungsbrief und ließ ſich nach dem Haubenhuber'ſchen Hauſe führen.


