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Dich Dein ganzes Lebensglück gekoſtet haben würde,— ſei. nun zum Lohne doppelt glücklich.“ 2
Dieſe Auflöſung ließ ſich nun Jedermann gern gefallen.
Die Eltern der Braut wurden vorgeſtellt und ein wahr⸗ haft glücklicher Tag verlebt.
Nur Eines drückte Zacharias, und das war das Bewußt⸗ ſein der vielen Treuloſigkeiten, die er an Clariſſen auf der Reiſe begangen, und von welchen ſie nach ihrem Briefe wiſ⸗ ſen mußte. Er fühlte ihr auf den Zahn; aber das Mäd⸗ chen ſah ihn mit ihren ſeelenvollen Augen liebend an, und ſagte, eine Thräne zurückdrängend:
„Ich denke an das Vergangene nicht mehr; denn ich weiß, Deine Irrthümer haben Dich zur Vernunft und zu der ſeligen Gewißheit gebracht: daß nur das ein wahres Glück ſei, was man mit reinem Herzen genießt. Außerdem liebſt Du mich jetzt wahr, und wahre Liebe kennt keine Untreue.“
Noch wurde das Nähere wegen der Hochzeit feſtgeſetzt und zwar auf die nächſte Zeit, da Kehrenſohn nach derſel⸗ ben noch einmal nach der Havannah zurückzugehen gedachte, um dort ſeine Liegenſchaften zu verkaufen und dann ganz nach Europa zurückzukehren.
Aber noch etwas erbat ſich Zacharias von ſeiner Braut,
nämlich die Erlaubniß, einige ſeiner Reiſefreunde zur Hoch⸗ zeit einladen zu dürfen. Clariſſe willigte, wie natürlich, gerne in ſeine Wünſche, und nun ſchrieb Hartmann an„die Lokomotive“, den„Berliner“ und an„Spreitzer“, die, wie er ja wußte, jetzt auf ihrer Tour nahe bei Frankfurt waren.
Endlich erſchien der frohe Tag, und der Bräutigam hatte an ihm auch wirklich die Freude, die drei eingeladenen Freunde zu umarmen.
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