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Tagen erſt vom Tode erſtanden, wie durch ein Wunder ihm wiedergeſchenkt war.
Zacharias eilte verletzt und entmuthigt in die Arme der Mutter.
Erſt als der Mäkler weggegangen, das Geſchäft in's Reine gebracht und noch einige Briefe geſchrieben waren, die mit der Mittagspoſt fort ſollten, begab ſich der alte Hartmann hinauf in ſeine Wohnung und zu ſeinem Sohne. Zacharias erwartete nun vor Allem eine Strafpredigt wegen der ungeheuren Summe Geldes, die er in ſo kurzer Zeit verpraßt; aber der Alte ſagte nur:
„Ich habe ſchon durch Deine Mutter gehört, daß Du nicht mehr reiſen willſt. Das iſt auch nöthig; denn ein Strudelkopf wie Du eignet ſich nicht dazu, ſonſt geht Ver⸗ mögen und Geſundheit zum Teufel. Haſt Du Hazard geſpielt?“
„Nein!“ entgegnete Zacharias beſtimmt, da er hier nicht läugnen konnte noch wollte.
„Das iſt mir lieb,“ entgegnete ruhig der Vater— „einen Spieler nähme ich nicht in mein Geſchäft; von den andern Lumpereien will ich nichts wiſſen, nur hoff' ich, daß der junge Herr die Hörner jetzt abgelaufen hat.“
„Sie können ſich darauf verlaſſen, Vater!“— entgeg⸗ nete Zacharias, angenehm von des Alten Toleranz über⸗ raſcht.—„Ich habe keine größere Sehnſucht, als in Ihr Geſchäft zu treten, und ein tüchtiger Kaufmann, guter* Staatsmann und glücklicher Gatte zu werden⸗“
„Weiter nichts?“ entgegnete der alte Hartmann trocken. „Auch die Braut vielleicht ſchon bei der Hand?“
„Sie wiſſen, Vater, wen ich liebe.“


