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„Lieben? Lieben! Narretheien!“— brummte Jener ärgerlich—„ich dächte, die Reiſe und Haubenhuber's hät⸗ ten Dich von den romantiſchen Ideen geheilt. Oder haſt Du noch eine beſſere Parthie an der Hand?“
„Mein Herz und mein Leben, Vater, gehört Clariſſen.“
„Und Du gehörſt in's Narrenhaus!“ zürnte der Vater. „Wann wirſt Du anfangen, vernünftig denken zu lernen und ſelbſtſtändig zu werden?— Aber das kommt von den verfluchten Comödiantenſtreichen der überſpannten Mamſell: Hinreiſen!— den Pakienten pflegen! mit Schwärmerei ſein Leben wagen! und dann heimlich verſchwinden!“
„Wie?— Was?!“— rief hier Zacharias aufſpringend. —„So wär' es doch kein bloßer Traum geweſen? Clariſſe, meine ſüße, treue Clariſſe, die ich verrathen, vernachläſſigt, gekränkt, wäre hingereist und hätte mich in der tödtlich anſteckenden Krankheit gepflegt?“
„Stell Dich nicht, als ob Du nichts davon wüßteſt!“
— brummte der Alte, während die Mutter, ärgerlich den
Kopf ſchüttelnd, den Vater anſah und ſagte:„Das war nun wieder klug, Alter, nun haſt Du's erſt gut gemacht.“
„Nein, lieber Vater,“ rief ſtrahlend vor Entzücken Za⸗ charias—„ich habe nichts hievon gewußt! aber ich gebe Ihnen mein Wort, Sie hätten mir keine ſchönere Himmels⸗ botſchaft kündigen können.“
„Ich will Dir ſagen, was ich Dir zu verkündigen habe entgegnete mit ſtets gleicher Ruhe der Kaufmann.—„Ich habe Dir bereits eine Frau ausgemacht, die Geld hat, und auch hübſch und jung ſein ſoll. Es iſt eine Verwandte des Herrn Kehrenſohn, eines meiner Jugendfreunde, der vor
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ganz kurzer Zeit als reicher Mann aus der Havannah zu⸗
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