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über die Principien der Moral, iſt der Kaufmann allein im Reinen mit ſeinem Tauſchprincip, bei dem gar keine Moral gilt.
Und erzählt nicht der„lachende Philoſoph“ ſo viele charakteriſtiſche Geſchichtchen?
„Ich ernähre fünfhundert Menſchen,“ ſagte einſt ein ſtolzer Fabrikherr, und bekam die verdiente Gegenrede:„Er⸗ lauben Sie, eigentlich ernähren Jene Sie.“ Zu ſolchen Dingen kann man noch lachen, aber ganz ernſt wird man bei dem Gedanken an die Bereitſchaft dieſes Standes, ſich vom Staate zu mäſten und vom öffentlichen Elende, wie man bei langen Kriegen erleben kann.
Der Amſterdamer Byland ſandte 1638 Pulver, Mus⸗ keten und Piken nach Antwerpen und wurde zur Verant⸗ wortung gezogen.„Sie ſind bezahlt und gut, kann ich etwas gewinnen, ſo ſchiffe ich nach der Hölle; und ſollt' ich die Segel verbrennen, ſo ſoll Mynheer Satan, wenn er Rimeſſen ſchickt, ſtets gut bedient werden.“
Und dies iſt die Maxime der meiſten Kaufleute. Es wäre ſchlimm, gäbe es unter dieſem Stande keine Beſſeren; aber ſie ſind immerhin ſehr dünn geſäet.
Zacharias' Lieblingsgedanke war es aber, ſeinen Mit⸗ bürgern einſt zu zeigen: daß man auch als Kaufmann In⸗ tereſſe an geiſtigen Dingen und ein menſchlich fühlendes Herz haben könne.
Mitten in dieſen Beſtrebungen und Vorbereitungen traf ihn aber nochmal eine kalte Hand, ihn an frühere unüber⸗ legte Streiche bitter erinnernd. Er empfing nämlich einen Brief aus Wien. Die Hand der Aufſchrift war ihm fremd, er erbrach ihn und fand noch eine Einlage; die Einlage,


