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wie die äußere Ehre; wenn die Söhne ſchon im zehnten
bis zwölften Jahre in den Laden geſteckt werden ohne wei⸗
tere Bildung, als Kaufmannsbildung— ſo kann der Sinn für das Höhere und Edlere im Menſchen nicht auf⸗ kommen, und wird im Aufſchwung ſchon erſtickt. Ich weiß nicht, woher es kommt, daß die Juriſten den Handelsmann anſehen, wie Kinder und Wittwen, Kirchen, Juden und ſchwere Kranke, die ein Recht auf ſchnellere Hilfe haben, und ſie in ihrer Sprache personas miserabiles nennen. Personas miserabiles macht allerdings die Maxime:
O Cives! Cives! querenda pecunia primum est,
Virtus post nummos. was im Deutſchen heißt:
Bürger! Bürger! zuerſt ſucht Euch nur Geld zu er⸗
werben,
Nach dem Gelde die Tugend.
O! Hofrath Weber!— dachte Zacharias, alte, ehrliche Haut, wie haſt Du Recht.
Geld iſt einmal das zweite„Ich“ des Kaufmanns, und es wäre verzeihlich, wenn es nur nicht auch in der Welt ſein beſſeres„Ich“ wäre!— Ein guter Wechſel iſt unter allen Schriften dem Kaufmann die intereſſanteſte. Freundſchaft?— ach! die kennt er gar nicht, und er zahlt um keinen Preis einen Wechſel einen Tag früher, als er verfallen; denn Businness will be done in a regular way d. h. Handel leidet keine Freundſchaft.
A. Smith in ſeinem trefflichen Werke über den Natio⸗ nalreichthum fängt damit an, daß er ein eigenes Princip des Menſchen feſtſetzt, das Tauſchprincip; und in der That, trotz aller Uneinigkeiten und Streitigkeiten der Philoſophen
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