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Freuden und Leiden eines Commis Voyageur / [Heribert Rau]
Entstehung
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freiwillig und unſanft auf den ſteinigen Boden, was indeſ⸗ ſen, da er den Zug ſchloß, glücklicherweiſe Niemand ſah. Indeſſen machten ihn dieſe Unfälle doch darauf auf⸗ merkſam, daß er gerade genug getrunken, und er beſchloß daher, nach dem Nachteſſen ſogleich auf ſein Zimmer zu gehen; um ſo mehr, als er ja noch an ſeine geliebte Ela⸗ riſſe den erſten Brief von der Reiſe zu ſchreiben hatte. Während nun„die Lokomotive“ mit„Hopla!“ und mun⸗ terem Singen, trotz ihrer Körperſchwere fröhlich vorantanzte, Froſch entſetzlich keuchte und quackend ſchrie:„doch langſam zu gehen!“— während Spreitzer ein„Gott verdamm' mich!“ über das andere dem ſchlechten Wege zuſchimpfte und die beiden Andern ſchweigend im Dunkeln tappten, ſah Zacha⸗ rias zu den Sternen und ſchwärmte in den ſüßen Schauern

ſeiner platoniſchen Liebe. —

Erſt der„Prinz Carl“ vereinigte die Geſellſchaft wie⸗ der, die ſämmtlich in ihm logirte; und alsdann nahm das Nachteſſen die allgemeine Aufmerkſamkeit auf kurze Zeit in Anſpruch.

Nach demſelben erhob ſich Zacharias, um, treu ſeinen Vorſätzen, auf ſein Zimmer zu eilen; aber Spreitzer er⸗ wiſchte ihn am Rockſchoß und rief:

„Was zum Deiwel ſoll dann deß ſein? ich glaub' gar Du willſt uff Dein Zimmer?“

„Ja,“ entgegnete Hartmann—„ich habe nöthig zu ſchreiben.“

„Krie die Krenk Offebach!— wer werd dann jetzt noch ſchreiwe. Oder is es vielleicht an die Frau Mama— he2 — hat ſe der verbotte, länger wie zehn Uhr uffzubleiwe?“

„Ja! Sie müſſen dableiben!“ rief Goldmann—„jetzt