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das Wort im Munde erſtarb; gleichzeitig hörte man den Fuchs ausgleiten— und in derſelben Secunde ſtürzten Roß und Reiter zuſammen.
Alle Herren des Comptvirs waren entſetzt emporgeſprun⸗ gen und ſtießen faſt zugleich einen Angſtruf aus, nur Dahlmann und Duppendorf blieben ruhig. Letzterer be⸗ nützte den Moment und ſtahl dem nächſtſitzenden Commis eine Feder weg, und Dahlmann frug gelaſſen:„Hat's dem Goldfuchs nichts gethan?“
„Es ſcheint nicht!“ entgegnete der Buchhalter—„aber Ih He Sohn muß ſich weh gethan haben, e hinkt!“
„So?“— ſagte gleichgültig der Vater, und ging, Hartmann ſeinem Aſſocié vorzuſtellen. Duppendorf's Au⸗ gen liefen taxirend über den Anzug des jungen Frankfur⸗ ters, dann ſagte er:
„Nun, es wid ſchon gehen. Sie haben beſtimmte Speſen auf der Kie was Sie dübe bauche, geht aus Ihem Sack.“
Zacharias biß ſich auf die Lippen, nicht allein der cha⸗ rakteriſtiſchen Bemerkung, ſondern auch der ſchönen Aus⸗ ſprache des Filzes wegen, der, wie die meiſten Darmſtädter, dem Schnurrlaute aus guten Gründen ſehr abhold war.
Glücklicherweiſe trat hier der junge Dahlmann, noch etwas hinkend, ein, und ihm wurde Zacharias zum Ein⸗ führen in's Geſchäft nun zugewieſen; indem der Vater, ohne nur die geringſte Notiz von dem Unfalle des Sohns zu nehmen, Herrn Hartmann(zu Ehren ſeines Alten ²) zu Tiſche lud. Dann ging er zu ſeinem Pult zurück; ſandte aber doch heimlich einen Diener nach dem Stall, um nach dem Goldfuchs ſehen zu laſſen. 3


