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ſtunde im Comptoir der Herren Dahlmann, Dunkert, Dup⸗ pendorf, Compagnie und Conſorten ſtand, ohne bemerkt zu werden, ein Umſtand, der das Frankfurter Kaufmanns⸗ ſöhnchen nicht wenig verletzte und ärgerte. Die Sache aber ging folgendermaßen zu.
Dem Hauſe war eine große Ehre widerfahren— was
freilich Hartmann, hätte ihn der moraliſche Katzenjammer nicht gegen Alles blind gemacht, ſchon an der vor dem Hofthor haltenden Hofequipage müßte gewahr worden ſein,— indem einer der Herren Miniſter in demſelben abgeſtiegen,
und ſich herabgelaſſen hatte, in höchſteigener Perſon mit Herrn
Dahlmann einen geheimen Geſchäftsgegenſtand zu conferiren. Dahlmann, eine unterſetzte, etwas vierſchrötige Figur, mit einem glatten, nichtsſagenden Geſichte, aber in das feinſte ſchwarze Tuch und die feinſte Wäſche gekleidet, eine ſchwere goldene Uhrkette über die Bruſt und mehrere Bril⸗ lantringe an einem Finger, ſaß in dem Nebenzimmer mit der Ereellenz auf dem Sopha. k Die offenſtehende Thüre zeigte einer Menge in dem Comptvir verſammelter untergeordneter Menſchen, als da ſind: Makler, Käufer, Lehrlinge und Ausläufer mit Wech⸗ ſeln, Nothleidende mit Bittſchriften u. ſ. w., die beiden Herren. Wie ſich von ſelbſt verſteht, hielt der doppelte Reſpekt, der vor einem Geld⸗ und vor einem Staatsmanne, die ge⸗ wöhnlichen Menſchenkinder aus der Hörweite, und da die Maſſe zu compakt war, um durchdringen zu können, ſah ſich eben Zacharias, der zuletzt eingetreten, genöthigt, mitten unter dem Trupp das Weggehen des Herrn Miniſters ab⸗ zuwarten. So ſehr er ſich aber— er hatte erwartet, daß ihm beide Principale, als dem Sohne des reichen Frank⸗
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