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von dieſen befreit, und ſtanden nun als das erſte Haus Darmſtadt's da.
Ihre Verdienſte hatten längſt ihren frühern Stand ver⸗ geſſen machen, und dieſe Verdienſte waren auch hiefür aller⸗ dings ſolid genug. Nicht als ob ſich die guten Leute die alberne Grille in den Kopf geſetzt hätten, ſich ihres neuen Reichthums durch Streben nach Kenntniſſen und Bil⸗ dung nach Innen und Außen würdig zu machen— Gott behüte!— ſie fühlten, daß ſich ein gutes kaufmänniſches Talent in ihnen entwickele; ſie fingen an zu ſchachern und zu wuchern, Gelder auf hohe Zinſen zu leihen, Fruchtſpecu⸗ lationen zu machen. Sie kauften in der benachbarten Ffalz beim Herannahen des Herbſtes den Weinbauern„welche in den drückendſten Nöthen waren— verſteht ſich aus reiner Menſchlichkeit— die Ernte an den Stöcken um eine Ba⸗ gatelle ab u. ſ. w., ürz, ſie verſtanden es— nicht ſich Verdienſte um die Menſchheit anzu⸗ eignen— aber Verdienſte aus der Menſchheitzu ziehen; ächte, klingende Verdienſte, die denn am Ende das ſolide Ergebniß mehrerer hunderttauſend Thaler lieferten. Bei einem Kapitale aber von mehreren hunderttauſend Tha⸗ lern bedarf es durchaus keiner Geiſtesbildung um— geiſt⸗ reich, keines äußern Schli ffes um— artig, keiner Welt⸗ erfahrung um— Weltmann zu ſein. Geld! iſt die Zau⸗ berruthe, die dies Alles aus Nichts hervorruft, und das Sprichwort hat recht, wenn es ſagt: mit dem Amt kommt auch der Verſtand, denn— mit dem Amt kommt Geld, und„Geld haben“ und„Verſtand haben“, iſt gleich.
Dieſen Bemerkungen hing indeſſen Zacharias nicht nach, ſondern er machte ganz andere, indem er bereits eine Viertel⸗


