II.
Ein moraliſcher Ratzenjammer.— Entſchloſſen.— Das Haus Dahlmann, Dunkert, Duppendorf, Compagnie und Conſorten. — Rechte Verdienſte.— Jwei Parvenu's.— Großartige Spar- ſamkeit.— Ein Freundſchaſtsbündniß.— Das hiad des Rion. — Die Abfütterung.
„Ci git qui se plüt à prendre,
Et qui Pavait si bien appris,
Qu'il aima mieus mourir, que rendre Un lavement, qu'il avait pris.“
Scaon.
Grabſchriſt auf einen Geizhals.
6 er kenntnicht das unleidliche Gefühl eines moraliſchen Katzenjammers?— Schrecklich ſind die Nachwehen phyſiſcher Unordnungen— aber noch viel peinlicher und anhaltender jene, welche eine noch nicht ganz verdorbene Seele, in Folge moraliſcher Fehltritte, peinigen.
Der reinſte italieniſche Himmel wird dem grau, der mit ſich unzufrieden iſt. Jeder Gegenſtand, jede neue Er⸗
ſcheinung tritt in einen ſtrafenden Gegenſatz mit— oder
gebärt eine neue Erinnerung an unſer Vergehen, an un⸗ ſere Verkehrtheit. Wir möchten zurücknehmen, was wir nicht können; wir erinnern uns, wie oft wir uns vorgenommen, den gleichen Fehler zu vermeiden,— und die Schwäche,
deren wir uns gerechter Weiſe beſchuldigen müſſen, flößt


