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Freuden und Leiden eines Commis Voyageur / [Heribert Rau]
Entstehung
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lich ſeufzen, und befürchtete, es ſei Ihnen ein Unglück zu⸗ geſtoßen. Mein Herz ließ mich daher nicht ruhen...4

Ein Unglück!? Wohl ein Unglück! wiederholte das Mädchen, und fing bitterlich zu weinen an. Die unglück⸗ liche Fahrt von heute.... Hier erſtickten Thränen ihre Stimme.

Die heutige Fahrt? ein Unglück? ich verſtehe Sie nicht, mein liebes Kind. Was iſt Ihnen denn zuge⸗ ſtoßen, Sie waren ja vorhin noch ganz heiter?

Die Blattern, die Blattern! ſtotterte die Weinende.

Aber um Gotteswillen, was haben Sie denn jetzt noch mit den Blattern zu thun? fuhr Hartmann fort, ſich theil⸗ nehmend über die Jammernde bückend.

Ich bin davon angeſteckt! klagte das Mädchen weiter, wiſchte ſich die Thränen aus den Augen, und hielt dem Staunenden ihren ſchönen vollen und runden Arm hin. Da ſehe Se nur, überall rothe Flecken und ein Jucken und Brennen am ganzen Körper, daß es kaum zu ertragen. Das find die Anzeigen der natürlichen Blattern. Sie müſſen es ja auch verſtehen; nicht wahr, es ſind die Blattern? O ich bin die Unglückſeligſte unter der Sonne!

Zacharias hielt noch immer den Arm der Schönen, ohne eigentlich recht zu wiſſen, was er that; nur ſo viel gewahrte er, daß ſich, als ſie ſich aufſetzte, das weiße Negligée ein wenig verſchob, und ihm ein wunderſchöner Buſen entquoll. Er ließ willenlos den Arm der Kranken fahren, und ſchlang den ſeinen um ihre reizende Taille, indem er zugleich zu unterſuchen begann, ob ſich auch an dieſem Theile der hol⸗

den Patientin rothe Flecken zeigten. Aber die ſchönen ½

Hände bedeckten ſchnell den üppigen Buſen. Doch der 2

Commis Vohageur.