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dieſen Gefühlen angeſteckt, ſich bald von ſeiner Schwermuth erholte?— Erfreute er ſich doch noch der goldenen Ju⸗ gendzeit, die über Bitteres ſo leicht hinüber eilt.
So ſaß er, in der Ecke des Coupés gelehnt, und ſeine Gedanken ſchweiften von der bräutlichen Natur zu ſeiner Geliebten hinüber, und er fragte ſich: Werde ich ſie auch wiederſehen mit dem kommenden Frühlinge? und an dieſen Gedanken knüpfte ſich eine Reihe von Folgerungen und Bildern, die er zu einer Geſchichte ausſpann, deren Held er war, und die mit ſeiner und Clariſſens glücklicher und wunderbarer Vereinigung ſchloß. Während er ſich nun ſo in ſüße Träumereien verſenkte und ſein Nachbar durch lautes Schnarchen ſein Schlafen kund gab, verrieth das Getöne, welches aus dem Innern des Wagens erſcholl und dem unaufhörlichen Klappern einer Mühle glich, daß ſich eine anſehnliche Geſellſchaft von Damen darin befinde. Und ſo war es denn auch in der That; denn außer einem alten Landgeiſtlichen und einem Seifenſiedergeſellen, der ſich ſehr bemühte, der Geſellſchaft zu beweiſen, daß der Beſitzer des Gaſthofs zum weißen Schwanen in Frankfurt monatlich 1100 Pfd. Fett, demnach im Jahre über 13,000 Pfd. dieſes Fleiſchabfalles an die Seifenſieder liefere, waren die beiden Bänke mit Frauenzimmern von verſchiedenem Rang und Alter beſetzt. Im hinterſten Winkel befand ſich eine Frau, deren Mund einem perpetuum mobile glich, und welche, indem ſie ein ſchmutziges und ſchreiendes Kind auf dem Schooße hielt, ein Mädchen von acht Jahren hinter ſich verbarg, deſſen Geſicht mit Ausſchlag bedeckt wie eine Ekel erregende Larve ausſah. Zum Glück konnte die übrige Geſellſchaft dieſes Geſchöpf theils der Dunkelheit im Winkel
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