Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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eine Braut von Myrte und Rosmarin mit Sü⸗ ber durchwunden. Mutter und Braut erkannten das Deutungsvolle des Zufalls; jede ſchauerte, und Beide ſuchten, ſich umarmend, ihr Grauen in ein Läͤcheln uͤber den Mißgriff des Kindes um⸗ zuwandeln. Das Schloß wurde noch einmal ver⸗ ſucht, es oͤffnete ſich leicht, die Kränze wurden gewechſelt, und der Brautkranz in Käthchens Locken gewunden⸗ 8

16.

Die Jäger kamen zurüͤck. Der Kommiſſar war unerſchoͤpflich in Wilhelms Lobe. Es duͤnkt

mich faſt laͤcherlich ſprach er nach ſolchen

Proben noch einen Probeſchuß zu verlangen. Doch, dem alten Recht zu Ehren, muͤſſen wir ſchon ein⸗ mal etwas unnoͤthiges thun, und ſo wollen wir denn die Sache ſo kurz als möglich abthun. Dort auf dem Pfeißer ſitzt eine Taube, ſchießen Sie die herunter. um Gottes Willen ſchrie Käthchen herzu⸗

eilend Wilhelm, ſchieß nicht danach. Ach, mich

traͤumte dieſe Nacht, ich war eine weiße Taube, und die Mutter band mir einen Ring um den

Hals, da kamſt Du, und die Mutter ward voll