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Wilhelm erblaßte und wollte Entſchuldigun⸗ gen vorbringen, und als dieſe bei dem Landjäger⸗ meiſter nichts fruchteten, vat er, ſeinen Probe⸗ ſchuß wenigſtens zuvor thun zu duͤrfen. Der alte Forſter ſchuͤttelte bedenklich den Kopf. Wilhelm, Wilhelm— ſagte er mit bebender, tiefer Stim⸗ me. Er entfernte ſich ſchnell, und in wenig Au⸗ genblicken war er, zur Jagd fertig, bei dem Va⸗ ter und folgte dem Jaͤgermeiſter in den Wald.
Der alte Forſter ſuchte ſeine Ahndungen zu unterdruͤcken, doch bemuͤhte er ſich vergebens um eine frohe Miene.
Auch Käthchen war niedergeſchlagen und ging wie träumend im Hauſe umher. Sie fragte den Vater, ob es nicht moͤglich ſey, die Probe auf⸗ zuſchieben? Ich wollt' es auch— ſagte dieſer, und umarmte ſie ſchweigend.
Jetzt kam der Vater gluͤckwuͤnſchend, und er⸗ innerte die Braut an den Kranz. Mutter Anne hatte ihn verſchloſſen, und in der Eil' beſchaͤdigte ſie aufſchließend das Schloß. Ein Kind wurde geſchwind zu einer Kreuzhaͤndlerin geſchickt, um einen andern Kranz fuͤr die Braut zu holen. Laß Dir den ſchoͤnſten geben— rief Mutter Anne dem Kinde nach, aber dieſes griff in der unwiſ⸗ ſenheit nach dem glänzenden, und die mißverſte⸗ yende Verkäͤuferin gab ihm einen Todtenkranz für


