Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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halt in der Stadt, noch an die Heimreiſe. Seine Zeche berichtigt er jeden Abend, und das Geld fuͤr das Fruͤhſtuͤck wirft er mir jeden Morgen zor ig hin, wenn er wegreitet, um nicht wieder nmen. Sonſt iſt er der gutmuͤthigſte Menſch der Welt, er beſchenkt meine Kinder bei jeder Gelegenheit, er thut den Armen im Dorfe wohl,

nur den Prediger kann er nicht leiden, weil er, wie Herr Ewſon es von dem Schulmeiſter erfuhr, einmal ein Goldſtuͤck, das Ewſon in die Armen⸗ vuͤchſe geworfen, eingewechſelt und lauter Kupfer⸗ pfennige dafuͤr gegeben hat. Seit der Zeit weicht er ihm uͤberall aus, und geht niemals in die Kirche, weshalb der Prediger ihn fuͤr einen Athe⸗ iſten ausſchreit. Wie geſagt, ich habe aber oft meine liebe Noth mit ihm, weil er jähzornig iſt, und ganz tolle Einfaͤlle hat. Erſt geſtern horte ich, als ich nach Hauſe kam, ſchon von weitem ein heftiges Geſchrei, und unterſchied Ewſons Stimme. Als ich ins Haus trat, fand ich ihn im ſtärkſten Zank mit der Hausmagd begriffen. Er hatte, wie es im Zorn immer geſchieht, be⸗ reits ſeine Peruͤcke weggeſchleudert, und ſtand in kahlem Kopf, ohne Rock, in Hemdaͤrmeln dicht vor der Magd, der er ein großes Buch unter die Naſe hielt und ſtark ſchreiend und fluchend mit

dem Finger hinein wies. Die Magd hatte die