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ihrer Eltern das Faſtgebot ſtreng halten, oder dem Beſuche von Bällen und Theatern ausweichen. Sie lehrten uns aber, ſelbſt dieſe Sünde würde uns vergeben, wenn wir ſie nur ſtets dem Beicht⸗ vater beichteten, und unbedingtes Vertrauen in ihn ſetzten, er allein könne uns ſtets Rath erthei⸗ len, wie wir unſere Pflichten gegen unſere Eltern oder ſpäter, wenn wir heirathen ſollten, gegen un⸗ ſere Männer mit jenen, die uns unſer Seelenheil auferlegt, vereinigen können. Doch jene, die in ruhiger Abgeſchiedenheit ihre Laufbahn, entfernt von den Verſuchungen und den Sorgen der Welt im Kloſter fortſetzen können, die ſeien freilich glück⸗ licher; ihre Seele ſei gerettet und ihr Daſein gleiche dem ruhigen Laufe des Bächleins, das kryſtallrein durch den Garten floß. Es war keine unter uns, die ſich nicht durch das Kloſterleben angezogen fühlte, und jede verſprach es, daß ſie ſicher alles bei ihrer Familie anwenden würde, damit man ihr erlaube, das Nonnengelübde abzulegen. Mehrere von uns erhielten auch dieſe Erlaubniß, meiſtens die, die viele Geſchwiſter hatten und nicht ſchön waren. Ihre Familien waren zufrieden, ſie verſorgt
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