Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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ziehung der Kinder zu beſchäftigen. Und dann paſſen unſere Soiréen nicht beſonders für junge Mädchen. Es giebt keine Seite des Lebens und der Wiſſenſchaften, über die nicht mit der größten Freiheit geſprochen würde. Religion und geſell⸗ ſchaftliche Inſtitutionen werden bei uns nicht wie bei Euch mit jenem Gefühle ehrfurchtsvoller Scheu betrachtet, durch welches ſie aufhören Gegenſtände der Converſation zu ſein; mit Geiſt und Freiheit darf man über alles reden; ein geiſtreicher Fran⸗ zoſe kennt nur eine Schranke, die er nie über⸗ ſchreiten darf, die, langweilig zu werden, darum berühren wir auch nur die Oberfläche der Dinge, wir dringen nicht leicht in ſie ein. Doch dieſe Leichtigkeit iſt nur den Franzoſen gegeben, ſie macht die Kreiſe unſerer Geſellſchaft zum unnachahmlichen Modell für die ganze Welt, ſie ſichert dem fran⸗ zöſiſchen Geiſt ſeine Suprematie. Und doch fühle ich es, daß Verhältniſſe, wie wir ſie in Ländern finden, die in der Bildung nicht ſo weit vorge⸗ ſchritten ſind, wie Frankreich, weit mehr indivi⸗ duelles Glück mit ſich führen. Doch der Größe und dem Ruhme unſerer Nation bringt gern jeder 16