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Fremde verweile ungern bei dieſem Gegenſtande, und er wagte es nicht, ihrem Willen entgegen zu handeln, er gehorchte daher ihrem Befehl und ſagte:
„Das Kloſter, deſſen Ruinen wir hier ſehen, wurde von König Beta dem W. für den Orden der Dominikanerinnen gebaut. Seine Schweſter die Landgräfin Eliſabeth von Thüringen, ſeine Schwägerin Prinzeſſin Salome, und ſeine Tante Hedwig, die Gemahlin eines polniſchen Herzogs, waren alle noch, während er lebte, heilig geſpro— chen worden. Er hatte ſie alle gekannt, zu denen er nun am Altare betete. Ein ſolch unerwartetes Zuſammentreffen konnte nicht ohne Einfluß auf ihn bleiben; er baute daher dies Kloſter, und ließ ſeine Tochter als Nonne darin erziehen. Er wußte zwar, daß ſein Schwager der Landgraf Ludwig, und ſein Bruder Prinz Coloman nicht ſehr glücklich in ihrer Ehe waren, und vielleicht eben deshalb, weil er glaubte, es ſei leichter eine Heilige zu werden, als eine Frau, die ihren Mann beglückt, weihte er die Prinzeſſin Margareth dem Altar. Doch ſie ſtarb mit fünf und zwanzig Jah⸗


