Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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tyrerthums dabei erdulden muß. Sehen Sie, ich verlor alles, was mir theuer iſt, in der Revo⸗ lution. Mein Vater iſt ein Gefangener, ich muß den Gerichtsdiener mit Geld und Freund⸗ lichkeit beſtechen, damit dem Greiſe nicht alle Be⸗ quemlichkeiten des Lebens verſagt werden, und dennoch wünſche ich den Zuſtand nicht zurück, der früher in Frankreich herrſchte. Doch genug der Politik! In dieſem Lande des Adels und der Prieſterherrſchaft iſt ſelbſt der Gedanke der Frei⸗ heit gefährlich; denn was Ihr Freiheit nennt, nannte man bei uns Privilegien, die franzö⸗ ſiſche Freiheit verträgt ſich nicht mit der unga⸗ riſchen. Exzählen Sie mir lieber etwas von die⸗ ſen Ruinen.

Der junge Advocat hatte wohl manches ein⸗ zelne Blatt des Moniteurs, manches leidenſchaft⸗ liche Pamphlet der Pariſer Preſſe geleſen, doch zum erſtenmal in ſeinem Leben hörte er jetzt die Sprache der Revolution, und er hörte ſie aus einem ſo reizenden Munde, daß die Worte ihm wie Prophetentöne klangen. Er hätte wohl noch gern dies Thema fortgeſetzt; doch er ſah, die

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