eine größere Anzahl Beſucher über die Donau als jetzt der Fall iſt; denn damals wohnte die Ariſtv⸗ cratie noch in Ofen, wo auch die ſämmtlichen Re⸗ gierungsſtellen oben auf dem Feſtungshügel ſich befanden; während das ſchöne Peſth, das mit ſei⸗ nen Paläſten die Ufer der Donau ſo majeſtätiſch krönt, nur ein kleines Städtchen war, an deſſen äußerſtem Nordende ſpeben jenes Haus gebaut wurde, das jetzt als Hotel„Zur Königin von England“ dem Reiſenden wohl bekannt iſt, und ungefähr in der Mitte der jetzigen Stadt liegt. Ueber dieſem Hauſe hinaus erſtreckte ſich ein wüſter Grund, eine halbe Meile hinauf bis zu dem co⸗ loſſalen Gebäude, das Kaiſer Joſeph als Kaſerne und befeſtigten Waffenplatz hatte erbauen laſſen, um von hieraus nöthigenfalls die Stadt im Zaume zu halten, und das ſeitdem noch immer das Neu⸗ gebäude heißt. An manchen Orten, wo das ufer ſich ganz flach hinzog, wuchſen Schilf und Binſen auf der moraſtigen Niederung, in der Wild⸗ enten und Waſſerhühner brüteten, und den Peſther Bürgern zur Jagd dienten. An den Erhöhungen aber, etwas ferner vom Ufer, ſtanden unregelmäßig
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