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geiſtigen Leben der Menſchheit, zurück zu bleiben hinter ſeiner Zeit, und, ohne geiſtige Anregung von außen, bloß körperlich zu vegetiren. Doch die Vergangenheit kann man uns doch nicht entziehen, wenn man uns auch die Gegenwart geraubt hat, und an den Gefühlen der Vorzeit labt ſich der Geiſt doch, wenn er nicht nach jenen der Gegen⸗ wart lechzt, und gönnte man mir die Claſſiker in meinem Kerker, ich verlangte nichts anders mehr. Doch was hilft das Klagen, was hilft das Wünſchen, es verbittert unſer Unglück nur noch mehr! füge Dich daher endlich in Deine Lage, lie⸗ ber Freund, und lerne geduldig ertragen, was Du nicht ändern kannſt.“
„Predige doch nicht immer,“ il ihm jetzt Szu⸗ lovſzty ungeduldig ins Wort.„Jetzt habe ich es auch genug, für Dich iſt ja das Gefängniß keine Strafe, Du machteſt ja von jeher Deine Studier⸗ ſtube zum Gefängniß; Du ſaßeſt Tage lang un⸗ ter Deinen Claſſikern, beſchäftigt die Wurzeln der Wörter zu vergleichen oder lyriſche Herzensergüſſe in metriſche Formen zu zwängen. Wäreſt Du nicht ein Proteſtant, Du wäreſt längſt ins Kloſter


