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nehmt den Gefangenen die Ketten ab Leben Sie wohl.“
„Dürften wir es wohl wiſſen, Herr Major, wohin wir geführt werden ſollen?“ fragte Szu⸗ lovſty, während die Ketten von ſeiner Hand ab⸗ genommen wurden.
„Nein,“ ſagte der Commandant barſch,„Sie werden es ſchon erfahren, wenn Sie am Orte Ihrer Beſtimmung angelangt ſind.“ Mit dieſen Worten entfernte er ſich.
In wenigen Minuten ſaßen die beiden Gefan⸗ genen in einem geſchloſſenen Wagen zwiſchen zwei Soldaten. Eine Kavallerie⸗Abtheilung escortirte ſie von Station zu Stativn. Es wurde ihnen nicht geſtattet, die Wagen zu verlaſſen, ſie wußten es nicht einmal, in welcher Richtung die Reiſe ſich bewegte. Szulovſty grübelte fortwährend über die Urſache und den Zweck dieſer ihrer Reiſe. Doch vergebens; die Soldaten, die auf jeder Station wechſelten, hatten den Befehl, keine Antwort auf welche Frage immer zu geben, und ſo fuhren ſie ſtumm fort Tag und Nacht ohne Unterbrechung.
Am achten Tage fuhr der Wagen gegen Abend
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