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will ich, daß Ihr für die Erhaltung der geſetzmä⸗ ßigen Rechte der Stände, und der allgemeinen Freiheiten des Landes mit gleicher Aufmerkſamkeit Sorge tragen möget.“
Dies war eine echt Königliche Aeußerung, und der Erzherzog dachte häufig an ſie, jetzt, wo ſeine Beſtrebungen ihr nachzukommen, nur Mißtrauen erregten, und im Lande nicht anerkannt wurden. Für hochgeſtellte Perſonen iſt nichts leichter, als Popularität zu erwerben, nichts ſchwerer, als ſie zu erhalten. War man einmal im Stande eine Maßregel ins Leben treten zu laſſen, die die öffent⸗ liche Meinung befriedigte, dann glaubt dieſe ſtets, es mangle bloß am guten Willen, wenn nicht jede andere auf gleiche Weiſe durchgeführt wird. Dies fühlte jetzt der Erzherzog ſchwer, und doch konnte er die Schwierigkeiten, die ſich ſeinem Wir⸗ ken entgegenſtellten, nicht veröffentlichen. Statt des klugen gütigen Leopold's ſaß der engherzige Franz auf dem Throne, der durch die franzöſiſche Revo⸗ lution geſchreckt in jeder Reform den Keim von Unruhen erblickte, der in jedem ſeiner Brüder einen Rivalen fürchtete, und daher jeden ihrer Freunde


