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lich die Nachricht vom Tode des Kaiſers Joſeph. Leopold verließ Toscana, das unter ſeiner Regie⸗ rung aufgeblüht war wie ein Garten, und in dem er eine Adminiſtration eingeführt hatte, die ein Muſter war für alle Staaten Europas. Er ſchied, und die Segnungen ſeines Volkes begleiteten ihn. Die jungen Erzherzoge, die an ein ſo rührendes Verhältniß zwiſchen Volk und Fürſten gewohnt waren, erſtaunten daher nicht wenig, als ſie in Oeſtreich Erfahrungen anderer Art machten. Hier empfing ſie zwar überall großer Jubel, aber man fühlte es dennoch, daß Unzufriedenheit im Volke wurzle. Während ſie hier in Laxenburg weilten, kamen unerfreuliche Nachrichten aus den Provin⸗ zen. Belgien beruhigte ſich noch immer nicht; Un⸗ garn ſtand am Rande der Empörung; der preu⸗ ßiſche Hof hatte eine drohende Stellung angenom⸗ men; der Türkenkrieg war noch nicht beendet, und in Frankreich gährte es wie in einem Vulkan, ehe er ausbricht, und niemand konnte wiſſen, wohin ſich der Lavaſtrom flammend ergießen werde. Solche Erfahrungen hatten den Erzherzog Franz früh gereift, er hatte die Jugendlichkeit ſeines Gei⸗


