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als dem ungriſchen Hofkanzler die Nothwendigkeit auseinandergeſetzt, einen Landtag zu halten. Doch er ſah bald ein, daß ſeine Anſichten verſchieden waren, von jenen der Wiener Staatsmänner, und die ſteife Förmlichkeit, mit der ihn der kalte Thu⸗ gut behandelte, bewies ihm klar, daß er keinen Einfluß mehr am Hofe beſitze. Er hatte nun keine andere Hoffnung, als die, durch eine treue Dar⸗ ſtellung der ungriſchen Verhältniſſe dem Kaiſer darzuthun, wie es das Wohl des Landes ſelbſt erheiſche, ſtreng auf der Bahn der Conſtitution zu verharren. Dieſe Offenheit würde, ſo glaubte er, ihren Eindruck auf ſeinen Bruder nicht verfehlen, und jenes Mißtrauen entwaffnen, das gegen ihn erwacht, und durch gewiſſenloſe Höflinge genährt worden war. Doch eben dieſes Mißtrauen machte es ihm unmöglich in Wien zu verweilen. Zöge er ſich ganz zurück, ſo würde man ja nach Per⸗ ſenbeug referiren, daß er ſich ſchuldbewußt fühle; und ging er aus und ſuchte er Geſellſchaft, ſo würde dies wieder dahin gedeutet werden, daß er ſich in Wien Popularität zu gewinnen ſuche. Er begab ſich daher nach Laxenburg in das Kaiſeyliche


