Teil eines Werkes 
2. Band (1851)
Entstehung
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brigens ſchon um dieſe Zeit als natürliche Folge des Krieges; doch Franz, der ſeinem Tempera⸗ mente nach eher zum Geize ſich neigte, lebte ſo einfach, daß niemand über die Verſchwendung bei Hofe klagen konnte. Nach dem Tode ſeiner erſten Gemahlin, der liebenswürdigen Erzherzogin Eliſa⸗ beth, hatte er ſich mit ſeiner Cvuſine, einer Nea⸗ politaniſchen Prinzeſſin vermählt, und weilte gern im Sommer auf dem Landgute Perſenbeug, wo er mit ſeinen Kindern ſpielte, und ſich im Garten zwiſchen ſeinen Blumen von den Anſtrengungen erholte, die ihm die Audienzen und Regierungsge⸗ ſchäfte, und ſein beſtändiges conſequentes Haſchen nach Popularität in der Hauptſtadt auferlegten. Er liebte es nicht, wenn er in Perſenbeug geſtört wurde, und der Erzherzog beſchloß daher, ſeinen Kaiſerlichen Bruder abzuwarten, doch Wien war ihm zuwider geworden; ſein fünfjähriger Aufent⸗ halt in Ofen hatte ihn ganz zum Ungar gemacht; er hatte dort conſtitutionelle Prinzipien eingeſogen, die er nicht verläugnen wollte, und in Wien wa⸗ ren dieſe nicht an ihrem Platze. Er hatte mit Thugut über Geſchäfte geſprochen, und ihm ſowohl,