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Kaiſer ſie poſitiv gutgeheißen hätte. Doch dies Verhältniß zwiſchen dem Kaiſer und ſeinem Mi⸗ niſter blieb ein Geheimniß vor der Welt; Franz entzog ſich lieber dem Danke ſeines Volkes für populäre Maßregeln, als daß er ſich der Gehäſſig⸗ keit ausgeſetzt hätte, die die häufigen Mißgriffe der Regierung erregten. Nur durch ſeinen Pri⸗ vatcharacter wollte er ſich die Liebe des Volkes erwerben; man ſah ihn daher häufig im einfachen Rocke, ohne Begleitung ſpazieren gehen; er ſprach leutſelig mit jedermann wie einſt ſein Oheim Jo⸗ ſeph; die öffentliche Straße führte mitten durch den Schloßhof von Schönbrunn, der Garten war zu jeder Stunde für das Publikum geöffnet, und es freute ihn, wenn am Abend die Menge ſich vor ſeinem Fenſter verſammelte, während er auf ſeiner Violine ſehr mittelmäßig fiedelte. Auf dieſe Art war er unendlich populär geworden; das Volk erträgt ja gern ſelbſt den Druck, wenn es ſieht, daß der Herrſcher ſeine Klagen gütig an⸗ hört, und die Abhilfe, die er nicht gewähren kann oder will, wenigſtens in freundlichen Worten ver⸗ ſpricht. Die Finanznoth Oeſtreichs begann übri⸗


