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rückſichtigt, als ob ſein ſouverainer Willen nicht das einzige Geſetz wäre.“
Der Erzherzog ſchwieg einen Augenblick. Die Worte des Oberſten erinnerten ihn plötzlich wie⸗ der an die Stimmung, die in der nächſten Umge⸗ bung des Kaiſers herrſchte, und der jede conſtitu⸗ tionelle Beſchränkung des Kaiſers ein Gräuel war. Wie ſollte er ſolchen Menſchen gegenüber nicht verdächtig erſcheinen, da er doch ſtets das Feſthal⸗ ten an der Conſtitutivn als das einzige Mittel anrieth, um der Revolution zu entgehen. Endlich wandte er ſich zu Graf Szapauy und ſagte:
„Und Sie Graf? Sie ſchweigen?“
Der Graf warf einen Blick auf Mertens und ſagte dann:„Ich bin verſchiedener Meinung. Hegt man wirklich Mißtrauen gegen Euer Kaiſer⸗ liche Hoheit in Wien, dann iſt es vergeblich hin⸗ zueilen; die nicht geforderte Entſchuldigung wird den Verdacht nur vermehren, der Palatin iſt über⸗ dies unabſetzbar. Ihre Stellung iſt daher dau⸗ ernder, als der Einfluß der Wiener Höflinge. Verſuchen Sie es nur feſt zu bleiben, und die


