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„Ich glaube gar,“ ſagte Hajnöezy,„Catilina fürchtet ſich.“
„Und warum nicht?“ erwiederte der Graf.„Ich habe in meinem Leben oft genug Muth bewieſen, um das Recht zu haben, einmal furchtſam zu ſein ohne ausgelacht zu werden. Ich habe meine Frau und meine Kinder in den letzten Jahren genug vernachläſſigt, und es fällt mir jetzt ſchwer aufs Gewiſſen, daß ich vielleicht nicht mehr im Stande ſein werde, mein Unrecht an ihnen gut zu machen.“
„Es iſt wirklich ſchade, daß Dir dies nicht frü⸗ her eingefallen iſt,“ ſagte Laczkovies,„Deine Stim⸗ mung paßt aber ganz zu unſerer Umgebung; Du thuſt ja Buße und beſtellſt Dein Haus. Ich fürchte nur, daß wenn Du wieder frei wirſt, Du dieſe gu⸗ ten Vorſätze auch wieder vergißt.“
Der Rittmeiſter wußte es zwar ſehr gut, wie ungewiß ihrer Aller Lage ſich geſtaltete, aber er hatte Mitleid mit Sigray, der ganz niedergeſchla⸗ gen war, und wollte ihn nicht der letzten Hoffnung berauben, die ihn aufrecht halten konnte.
Der Graf, deſſen eingefallene Wangen und tonloſe Stimme ſeine Gemüthsſtimmung zur Schau


