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bei Hofe gegen Sie. Sie werden augenblicklich den Befehl geben, meinen Sohn freizulaſſen, oder ich bin in drei Tagen wieder hier an dieſer Stelle, an der Spitze aller meiner Bauern, die mit be⸗ waffneter Hand die Freiheit ihres Herrn von Ihnen erzwingen werden Wenn Männer nicht den Muth mehr haben, der Corruption ſich mit Gewalt ent⸗ gegen zu ſtemmen, ſo wird es das Weib thun! Und wenn ich ausziehe aus meinen Bergen, ſo wird meine Schaar wachſen wie eine Lavine; Sie können nicht wiſſen, wohin eine ſolche Empörung führt. Vielleicht wird ſie durch das Militair unterdrückt, aber ſicher iſt es, daß Sie, Herr Kronanwalt, als erſtes Opfer fallen! Was ſehen Sie mich ſo erſtaunt an? zweifeln Sie an den Worten oder an der Entſchloſſenheit einer Baronin Révay? Sie haben die Wahl: Mein Sohn wird augenblicklich entlaſſen, oder Sie müſſen mich hier gleich verhaften laſſen, und ſelbſt dies dürfte für Sie gefährlich werden.“ Sie zog eine Piſtole hervor.
Der Kronanwalt dachte einen Moment nach und ſagte vor ſich hin:„Sie iſt wirklich im Stande, es zu thun. Frau Baronin,“ ſetzte er laut fort,


