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angelangt, und eilte raſch in das Schloß, einem alterthümlichen Gebäude zu, das ſich auf einer An⸗ höhe erhebt. Im Hofe fand er ein lebendiges Ge⸗ wimmel; die Ernte war ſo eben beendet worden, und die Schnitter und Schnitterinnen brachten ei⸗ nen vollen Aehrenkranz mit bunten Bändern ge⸗ ſchmückt in's Schloß. Die Murner in ihrer eng⸗ anliegenden Kleidung von weißem Tuche mit dem kegelförmigen kleinen Filzhut mit ſchmaler Krempe auf dem Haupte, und Bundſchuhen an den Füßen, ſahen nicht ſo reizend, jedoch nicht weniger male⸗ riſch aus, als die Mädchen und Weiber mit den rothen und gelben Kopftüchern, dem ſcharlachfar⸗ bigen, mit Gold und Silberborten verzierten Mie⸗ der, dem dunklen Baumwollrocke und dem blau⸗ linnenem Vortuche, die weißen Hemdärmel herauf⸗ geſchlagen, ſo daß der Vorderarm frei blieb. Sin⸗ gend und tanzend kamen ſie in den Hof und über⸗ gaben den Kranz, als Zeichen des Ernteſegens, der Baronin, die, als ſie die muntre Menge nahen ſah, herabgekommen war. Eine Zigeunerbande war hier ſchon aufgeſtellt und fiedelte die luſtigſten Wei⸗ ſen; jubelnd drehten ſich die Paare um einander,


