Teil eines Werkes 
2. Band (1851)
Entstehung
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* Zeit, er ließ augenblicklich anſpannen und eilte mit

der Trauerbotſchaft noch vor Tages Anbruch nach der Thuroczer Geſpannſchaft auf das Gut der Barvnin, damit das Gerücht ihm nicht zuvor⸗ komme.

In der Dämmerung hatte er den Waizner Berg erreicht, der die Peſther Ebene abgränzt, und mit ſeinen Waldgipfeln die Rieſenkrümmungen der Do⸗ nau überblickt, die an ſeinem Fuße wie durch ein Thor in die große unterungriſche Fläche tritt. Sein Weg führte durch das hügelige Neograder und Honter Comitat; in der Nacht erreichte er die Berg⸗ ſtadt Schemnitz und am nächſten Morgen war er an der Gränze von Thurocz. Umgeben von dem Gebirgszuge der Fatra, deren Höhen von dunkelm Nadelholz bedeckt ſind, während coloſſale Buchen und niedrige Birken die Abhänge verſchönern, bietet dies kleine Comitat den Anblick eines Gartens dar; es iſt eine liebliche Fläche, in der die Vegetation, trotz der nördlichen Lage, viel üppiger iſt als in der Nachbarſchaft, weil die hohen Gebirgswände die Gewalt des Nordwindes brechen. Gegen Mit⸗ tag war der Fiskal in dem Stamnſitze der Révay's