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„Sie ſind heute in ſeltſamer Laune, lieber Rudolf“, antwortete Eugenie.
Rudolf lachte wild.„Pah, Laune! Wenn es nichts weiter wäre als Laune! Aber ich ſagte Ihnen ſchon: Sie ſind eine unglückliche Frau, Eugenie; ich habe es Ihrem Stück angemerkt
— und wiſſen noch nicht einmal, wie unglück⸗
lich Sie werden können.“
„Ich hoffe“, erwiderte die junge Frau mit ſtockender Stimme,„daß Gott mir Kraft geben
wird, jedes Schickſal, das er über mich ver⸗ hängt, zu tragen.“
„Ja wol“, höhnte Rudolf,„ſo ſagen ſie Alle, ſolange ſie dem Glücke im Schoos ſitzen. Sie dachten ja auch wol einen recht reichen Mann zu heirathen, Eugenie, nicht wahr? Einen Mil⸗ lionär, mit deſſen Schätzen es niemals zu Ende gehen könnte?“
Die junge Frau erhob ſich in beleidigter Würde.„Ich habe auf nichts gehofft“, ſagte
—
mein
u, Ton
ſenug Uns,


