Teil eines Werkes 
2. Theil (1855) Familiengeschichten
Entstehung
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faſt in Beſtürzung gerieth; um eine unfrucht⸗ bare Erörterung zu vermeiden, zu der ſie ſich in dieſem Augenblick am wenigſten geſtimmt fühlte, wollte ſie mit einem leichten Scherz ant⸗ worten. Aber Rudolf ließ ſie nicht los.Nein, ſagte er,fürchten Sie ſich nicht vor mir, es ſoll keine Scene geben, ganz gewiß nicht. Ich war heute früh etwas ungehalten auf Sie, ich kann es nicht leugnen, wegen der thörichten Geſchichte mit dem Tigers. Doch das iſt nun vorbei es muß doch zuletzt etwas recht Furcht⸗ bares ſein, immer ſo im Dunkeln zu leben, ohne Sonnenſtrahl, ja ſelbſt ohne den Glanz einer Kerze. Sehen Sie nur(indem er auf das Licht hindeutete)wie trübe das iſt, wie kümmerlich! Hätten Sie wol den Muth, Euge⸗ nie, Ihr ganzes Leben bei einer ſolchen Kerze hinzubringen, in einem öden kleinen Stübchen, am ungeheizten Ofen, verſchollen und vergeſſen von den Menſchen...?