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ſie,„als einen Mann zu heirathen, der mich
liebte und ehrte als ſeine Frau und Naochſicht hätte mit meinen Schwächen und Fehlern.“
„Und finden ſich nun getäuſcht?“ fiel Ru⸗ dolf ihr haſtig ins Wort; doch lag kein Hohn mehr in ſeiner Stimme, eher ein tiefes, ſchmerz⸗ liches Bedauern:„Und fühlen ſich nun auf wig gekettet an einen Mann, den Sie nicht lieben noch achten können? Einen Wüſtling und Verſchwender, einen rohen, widerſpänſtigen Menſchen, der Ihr Herz nicht verſteht und Ihre Talente und Kenntniſſe nicht zu ſchätzen weiß.2
„Sie entwerfen ein ſehr trübes Gemälde“,
meinte Eugenie mit befangenem Lächeln.
„Sehr trübe“, beſtätigte der Regierungs⸗ tath, indem er wieder in den frühern bittern Ton verfiel:„Und doch noch lange nicht trübe zenug, es kann noch ſchlimmer kommen mit uns, Eugenie; ja mir ſelbſt iſt ſchon zuweilen,
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