Teil eines Werkes 
2. Theil (1855) Familiengeschichten
Entstehung
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und der Muſikantenthurm ohne weiters zum Erben eingeſetzt werden, konnte den Rechtsver⸗ ſtändigen nur ein mitleidiges Achſelzucken ab⸗ nöthigen. Pſychologiſch war das Document höchſt intereſſant; der ganze alte Faun, wie er leibte und lebte, mit ſeinen plumpen Späßen, ſeiner Schalkheit und Hinterliſt ſowie mit ſei⸗ ner tiefen Verachtung alles Deſſen, was die Menſchen ſonſt für heilig und ſchicklich erachten, lag darin ausgedrückt. Auch die Grauſamkeit, mit der er die jungen Leute einem ungewiſſen Schickſale preisgab und die ſüßeſte Luſt des Lebens, die Aelternluſt, mit den peinlichſten Erwartungen trübte, war ganz im Charakter des alten ehernen Böſewichts. Nun begriff man freilich, warum er ſich ſo oft und ſo an⸗ gelegentlich nach den Hoffnungen der jungen Eheleute erkundigt und ebenſo auch, warum er den Riß des Muſikantenthurms zuweilen ſo ernſt⸗ haft betrachtet hatte. Selbſt das Gelächter, an