Teil eines Werkes 
2. Theil (1855) Familiengeschichten
Entstehung
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3 Teſtament beſtimmen würde, genaue Rechnung ablegen. Das Hausweſen ſollte mittlerweile in dem Stande erhalten werden, wie es ſich in dem Augenblick des Todes befunden; auch könnte Ulrike mit ihrem Manne einſtweilen in dem Hauſe wohnen bleiben. Dem Vetter ſelbſt wurde für ſeine Mühwaltung eine kleine Ver⸗ gütung ausgeſetzt. An den Pachtſchilling, den Hugo von dem Gute, ſowie an die Zin⸗ ſen, die Hippolyt von dem dargeliehenen Capi⸗ tal zu entrichten hatte, wurde ausdrücklich er innert; ſie ſollten regelmäßig eingetrieben und mit den übrigen Einnahmen, die inzwiſchen ein⸗ laufen mußten, gerichtlich niedergelegt werden.

Sechs Monate! Es war eine harte Prüfung, wo es ſich darum handelte, zu wiſſen, ob man ſo und ſo viel Hunderttauſend Thaler ſein nen⸗ nen oder ein armſeliger Pachter bleiben ſollte, oder ein kleiner Fabrikant, der mit fremdem

Gelde ſpeculirte. Der Vetter beſonders zeigte

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