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eine faſt fieberhafte Ungeduld, was gewiß ein großes Zeichen ſeiner Anhänglichkeit an die bei⸗ den ſchönen Couſinen war, da für ihn jeden⸗ falls weit weniger auf dem Spiele ſtand als für ſie. Auch Hippolyt, dem man die ſeltſame Verfügung ſogleich gemeldet, war ſehr unge⸗ halten darüber; er wollte nur die Niederkunft ſeiner Frau abwarten, um ſich dann zur Eröff⸗ nung des Teſtaments perſönlich einzufinden. ulrike dagegen hatte den beſten Muth; die Be⸗ ſtimmung wegen des Hauſes ſchien ihr ein ſicheres Unterpfand, daß ihre Hoffnungen nicht getäuſcht werden ſollten; alles Uebrige, nament⸗ lich auch die peinliche Anordnung wegen der Gelder, ſchob ſie auf die Sonderlingsnatur des Verſtorbenen, die ja hinlänglich bekannt ſei. Hugo verhielt ſich am gleichgültigſten; freilich ſchien auch ihm mit dem Tode des Alten ein großer Stein vom Herzen gefallen, aber nur weil er jetzt doch endlich hoffen durfte, ſeine


