Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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ten, ohne daß ein Laut hervorkam. Die Augen ſtanden ihm dabei weit aus dem Kopfe, es blieb ungewiß, ob infolge der Krankheit oder als Nachwehen der geſtrigen wüſten Schwel⸗ . gerei. Mit den drei letzten Fingern der linken Hand, die ihm allein noch beweglich geblieben waren, kratzte und ſcharrte er in tödtlicher Angſt auf der Bettdecke umher; der übrige Körper

war wie todt, ſelbſt vom Puls war nur wenig zu ſpüren.

Der herbeigerufene Arzt, der ſich kaum noch über das Unglück beruhigt, das er ſelbſt geſtern angerichtet, gab nur geringe Hoffnung. Er zuckte die Achſeln, verſchrieb etwas, geſtand ſei⸗ nem Freunde aber ganz offen, daß er es kaum

für möglich halte, der Kranke werde den näch⸗

ſten Morgen erleben. Die übrigen Aerzte der Stadt, die ebenfalls herbeigerufen wurden, be⸗ ſtätigten den Ausſpruch. Der Vetter, der na⸗

türlich auch nicht ausgeblieben war, ſchickte in 1